Die erforderliche immissionsschutzrechtliche Genehmigung liegt bislang nicht vor. Laut Bekanntmachung hat die Vorhabenträgerin zugleich eine Zulassung zum vorzeitigen Beginn der Waldrodung beantragt. Ein Erörterungstermin ist derzeit für den 21. Oktober 2026 vorgesehen. Noch vor diesem Termin könnte bereits Anfang Oktober mit der Rodung der für die Erweiterung vorgesehenen Waldflächen begonnen werden.
Der Grüne Liga Brandenburg e. V. betont ein weiteres Mal, dass eine solche industrielle Entwicklung dieser Größenordnung wie hier in Baruth jedoch auf einer belastbaren Datengrundlage, einer transparenten Abwägung und einer rechtssicheren Planung beruhen muss.
Erläuterungen
[1] Aktuelles Abwägungsprotokoll
Auf nur 97 von insgesamt 567 Seiten des aktuellen Abwägungsprotokolls finden sich Hinweise von 51 Fachbehörden, sogenannte Träger Öffentlicher Belange (TÖB). Die 19 privaten Einwender finden sich auf 126 Seiten wieder. Allein die Einwendungen der Naturschutzverbände füllen ganze 344 Seiten.
Hintergrund
- Stellungnahme der anerkannten Naturschutzverbände zum Bebauungsplan "Erweiterung Bernhardsmüh Brandenburger Urstromquelle" vom 19.08.2026 (PDF, 961 KB)
- Stellungnahme der anerkannten Naturschutzverbände zur Errichtung und Betrieb eines Dosenwerkes in Baruth/Mark vom 07.09.2026 (PDF, 463 KB)
- Zur Spendenkampagne (betterplace.org)




